Behindert, doch trotzdem voll da, will ich empor steigen wie ein Superstar.
Weggeixt das Leben was einmal war, träume von einem Leben ohne finanzielle Last, kostet hundert Riesen, ich will sagen können:
Das passt.
Geld spielt eine Rolle, am liebsten regnet es herunter wie bei Frau Holle. Märchengeschichte oder Optimist. Glaube an mich selbst, wie ein wohlerzogener Christ.
Geld kommt rein und fliegt raus, wie ich von zuHaus. Wollte anfangs meine Eltern nicht mehr sehn, flog nach Australien um dort mich und die Welt zu verstehn.
Nur gab es ein Problem, Halluzinationen kamen in mein System. Kam zurück nach Deutschland und erlitt traumatische Szenen. Psychiatrie hin und her, irgendwann wollte ich‘s mir wirklich nehmen, das Leben.
Drehtürprinzip, weiße Westen,
Gummizelle, hier kriegst du erstmal eine Psychosenschelle.
Träume, Therapie, Tiefenpsychologie. Alles wo ich dachte: Das passiert mir nie!
Doch von jetzt auf gleich werden deine Knie weich.
Panik, Druck in den Lunge, sticht heraus bis unter die Zunge. Augen reißen sich auf, als wäre man komplett drauf. Schweiß strömt aus den Drüsen, Körper zittert bis an den Füßen. Tremor in der Hand,
Mach jetzt, Mach jetzt! Schreit es zu mir, bring deine Sorgen endlich zu Papier!
Jetzt, und Hier!
Mein Rabe spricht zu mir. Ein ganz tristes Tier. Kann fliegen, krähen, doch lass ich Ihn bald hinter mir.
Willkommen in meinem Reich, kreidebleich, fixiert, mit Medis bombardiert, wird dir jeden Abend Graubrot mit Namensschild serviert.
Diese Zeiten vergesse ich nie, doch gibt es auch gescheite Therapie. Sie helfen dir aus dem Sumpf der Erkrankung, zeigen Wege auf, gehen musst du sie selbst. Ich nehme‘s in Kauf…
Krasse Wende, doch jeder Anfang hat auch ein Ende. Jetzt ist die Zeit danach. Es geht mir gut wenn jemand danach fragt.
Träume von einer abgeschlossenen Ausbildung, einem Eigenheim und werde hoffentlich nie alleine sein.